Kurz vor seinem Tod hatte Leonardo da Vinci die Mona Lisa an den französisc...

... sich Napoleon die Mona Lisa ins Schlafzimmer gehängt hat?

Kurz vor seinem Tod hatte Leonardo da Vinci die Mona Lisa an den französischen König Franz I. verkauft und das Bild blieb dann im Besitz der Krone Frankreichs. Napoleon war von dem Porträt so angetan, dass er es in sein Schlafzimmer hängen ließ. Nach der Verbannung des Kaisers nach Sankt Helena im Jahr 1814 wurde das Bild in den Louvre gebracht, wo es auch heute noch zu sehen ist.
 Die Frauen des 19. Jh. waren für zwei Dinge bekannt: ihre Wespentaille...

... Wespentaille und Ohnmacht früher eng verbunden waren?

Die Frauen des 19. Jh. waren für zwei Dinge bekannt: ihre Wespentaille und häufige Ohnmachten. Da fragt man sich schon, ob diese Umstände wohl zusammenhingen. Ihre kurvenreichen Figuren verdankten die Damen fest sitzenden Korsetten, die die Taille zusammenschnürten und die Brüste anhoben. Mit einer Verstärkung aus Holz, Fischbein oder Stahlrippen waren Korsette schwer und steif.
Die eingeschnürte Frau zeigte eine bewundernswert aufrechte Haltung. Kein Wunder: Sie konnte sich nicht nach vorn beugen! Schlimmer noch, die Frauen hatten oft auch Atemprobleme. Die Korsette schränkten die Bewegung des Zwerchfells ein. Senkt sich das Zwerchfell, dehnt sich die Lunge aus und nimmt Sauerstoff auf. Hebt es sich, zieht sie sich zusammen und gibt Kohlendioxid ab. Den festgezurrten Damen wurde der Atem buchstäblich abgeschnürt. Es überrascht nicht, dass mit Verschwinden des Korsetts auch das Riechsalz zur Wiederbelebung Ohnmächtiger verschwand.
 
 Bei einigen wenigen Familien der Borsten- und Ringelwürmer wird das...

... es auch Tiere mit grünem Blut gibt?

Bei einigen wenigen Familien der Borsten- und Ringelwürmer wird das Blut bzw. die Körperflüssigkeit durch den Farbstoff Chlorocruorin grün gefärbt. Seine Molekülstruktur gleicht der des Hämoglobins, das das Blut beim Menschen rot färbt. Chlorocruorin ist ein Protein mit einem eisenhaltigen Prophyrinring.

 

 Bären sind für einen Winterschlaf viel zu groß. Es würde zu lange...

... Bären gar keinen Winterschlaf machen?

Bären sind für einen Winterschlaf viel zu groß. Es würde zu lange dauern, bis sich ihr mächtiger Körper im Frühjahr wieder auf die normale Körpertemperatur erwärmt. Bären, die in kalten oder gemäßigten Klimazonen leben, müssen aber in der kalten Jahreszeit eine so genannte Winterruhe halten, da sie in diesen Monaten sonst nicht genug Futter finden würden.

Winterruhe und Winterschlaf sind aber zwei ganz verschiedene Dinge. Denn die Winterruhe ist nichts anderes als ein länger dauernder Schlaf, bei dem die Körpertemperatur und der Stoffwechsel kaum gesenkt werden. Messungen bei Braun- und Schwarzbären ergaben, dass die Körpertemperatur in der Winterruhe von 38 °C auf 33–34 °C absinkt. Herz- und Atemfrequenz sind leicht herabgesetzt und stimmen mit den Werten beim normalen Schlaf überein. In dieser Zeit können die Tiere kurzzeitig wieder aufwachen und aktiv werden.
Bei einem echten Winterschlaf dagegen, wie in ihn etwa Murmeltiere oder Igel halten, sinkt die Körpertemperatur bis auf unter 5 °C ab, und die Stoffwechsel­vorgänge sind bis auf etwa 5 % der normalen Werte reduziert.

 

 Bären sind gut zu Fuß. Normalerweise läuft ein Bär mit einer...

... Bären schneller laufen können als Menschen?

Bären sind gut zu Fuß. Normalerweise läuft ein Bär mit einer Geschwindigkeit von 3–5 km/h durch die Wälder – was für ihn aber ein recht gemütliches Tempo ist. Bei Gefahr oder einem Angriff können die pelzigen Jäger 50 km/h schnell werden. Grizzly- Bären, die nordamerikanische Unterart des Braunbären, erreichen ein Tempo von über 60 km/h – und Eisbären sogar 70 km/h. Selbst ein trainierter 100-m-Läufer, der kurzzeitig fast 40 km/h erreichen kann, hat dagegen keine Chance.